IVOM-Therapie – Heimatnahe Versorgung in Arnsberg/Neheim

IVOM steht für intravitreale operative Medikamenteneingabe. 

Eine Vielzahl von Grunderkrankungen, wie  der Diabetes, die Makuladegeneration oder Gefäßverschlüssse können zu einem Makulaödem führen, welches die Sehschärfe häufig drastisch reduziert und zu Verzerrtsehen, sog. Metamorphopsien führt. Mit verschiedenen Medikamenten, die in den Glaskörper gespritzt werden, kann das Makulaödem behandelt und die Sehschärfe stabilisiert werden.

Gerne erläutern wir Ihnen den Ablauf der IVOM-Therapie :

Die IVOM-Therapie zur Behandlung des Makulaödems

Die häufigsten Ursachen für eine IVOM-Therapie sind die feuchte Makuladegeneration, das diabetische Makulaödem und Makulaödeme in Folge eines retinalen Gefäßbverschlusses. Die Patienten bemerken typischerweise einen schnellen Sehschärfenabfall und Verzerrtsehen im Amsler-Gitter Test. (Selbsttest verlinken)

Nach einer Untersuchung an der Spaltlampe mit weit gestellter Pupille erfolgt die Diagnosesicherung mittels OCT und Fluoreszenzangiographie.  Heutzutage steht uns eine gute Handvoll verschiedener Medikamente zur Eingabe in den Glaskörper zur Verfügung. Die großen Gruppen sind die sog. Anti-VEGF-Hemmer und die Steroide. Typischerweise werden die Medikamente als 3-er Serie im monatlichen Abstand bis zur Stabilisierung der Netzhaut und der Sehschärfe verabreicht. Im Anschluss erfolgen regelmäßige Verlaufskontrollen im 4-6 Woche Abstand mit dem OCT.

Das Ablauf am Spritzentag:

  • Anmeldung an der Rezeption in der 1. Etage Apothekerstr. 4
  • Sehschärfentestung und ggf. OCT Aufnahme
  • Vorbereitende Augentropfen zur Betäubung
  • Medikamenteneingabe im OP in der 2. Etage Apothekerstr. 4
  • die durchsichtige Schutzklappe darf am Tag nach der Spritze selbstständig entfernt werden

Die Intravitreale Medikamenteneingabe wird in den Glaskörperraum des Auges gespritzt. Der Eingriff dauert selber ist kurz und schmerzarm.

Was muss ich rund um die  IVOM beachten?

• Kann zu vorübergehenden Sehstörungen führen

• Nach der IVOM kein Fahrzeug führen

• Zur Behandlung ggf. eine Begleitperson mitbringen